Mahnwachen sind wichtig, genauso wie Demonstrationen und andere Aktionen. Dieses hat sich sehr deutlich gezeigt in dem Todeslabor LPT (Laboratory of Pharmacology and Toxicology) in Mienenbüttel. Das wichtigste und auschlaggebende im LPT in Mienenbüttel war mit Sicherheit die verdeckten Ermittlungen der SOKO Tierschutz. Ohne die schrecklichen Bilder aus dem Labor würde dort weiterhin versuche an Hunden, Katzen und anderen Nagern durchgeführt.

Nur zusammen funktioniert es

Die SOKO Tierschutz hat viele weitere Öffentlichkeitsarbeit geleistet, unteranderem zwei große Demos in Neugraben und Hamburg organisiert. Wären jedoch die vielen Tierschützer die letzten Monate nicht Vorort gewesen, würden in Mienenbüttel und Neugraben weiterhin Tierversuche durchgeführt. Das Öffentliche Interesse wurde durch die Mahnwachen aufrechterhalten und es war für Zeitungen und Fernsehen immer wieder was zu Berichten.

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Bleibt im Gespräch!

Wo viele Leute sind, gibt es auch viele Meinungen und Reibereien, dieses kostet viel Kraft und bringt niemanden an das Ziel. Deshalb ist es wichtig dass man sich gegenseitig zuhört und auch das akzeptiert wie andere denken oder leben. Kein Extremismus ist gut, denn man grenzt damit andere aus und lässt sie auf der Strecke statt sie „mitzunehmen“. Es gibt kein richtig oder falsch, jeder muss für sich selber entscheiden!

Einen weiterführenden Beitrag zu dem Thema Ausgrenzung findet Ihr HIER (WENN AKTIVISTEN SICH GEGENSEITIG ZERFLEISCHEN).

 

Ein kleiner Erfolg

Viele Tropfen erhöhen den Druck, so war es auch mit dieser Aktion in Mienenbüttel beim LPT.

Es ging dem Jahresende zu, es wurde immer kälter. Die Mahnwache Vorort musste ihren Pavillon laut Anweisung der Behörden abbauen und für das Wachpersonal des LPT wurde ein Container geliefert.

Am Tag als der Container vom Vermieter abgeladen wurde war ich zufällig dort und filmte dieses. Plötzlich kam der Fahrer des LKW auf mich zu und ich dachte jetzt gibt es Ärger. Wir kamen zusammen ins Gespräche und er erzählte mir dass er das was hier gerade tut auch nicht gut findet und er ebenfalls Tierschützer sei und bat mich darum dass er nicht auf dem Video zu sehen ist.  Daran habe ich mich selbstverständlich auch gehalten.

Eine weitere Tierschützerin welche aufgrund ihrer Schwangerschaft nicht mehr an den Mahnwachen teilnehmen konnte, hat dann das besagte Unternehmen angeschrieben und sie darüber aufgeklärt welche Art von Geschäften das LPT macht.

Es hat nur wenige Tage gedauert, da stand der LKW erneut da und hat den Security Container wieder abgeholt.

Nur eines von vielen Beispielen wie Mahnwache funktionieren können und wie „man“ auch von zuhause aus aktiv mitwirken kann …

„Deutlich abgrenzen, aber nicht ausgrenzen.”

Mike Mohring

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